Die Vorbereitungsphase!

Aus dem Traum wurde schleichend Realität.
Aus "Ach, die Impfung habe ich ja noch durch den Urlaub - ist bestimmt nicht schlecht!"
Aus "Ok, das könnte man eventuell auch gebrauchen.."
Aus "Bis dahin ist ja noch ewig Zeit.."
..wurde Jetzt!
Jetzt stehe ich genau 7 Tage vor der Abfahrt und überlege ständig, nahezu krampfhaft, ob ich an alles gedacht habe! Macht das Sinn? - Nein.
Was ich habe, habe ich und was nicht habe ich halt nicht.
Prinzipiell glaube ich sowieso, dass ich viel zu viel dabei haben werde. Das Leben in den kommenden Wochen, Monaten oder Jahren wird schätzungsweise recht einfach gestrickt sein. Mit dem Fahhrad von A nach B, Essen und Trinken, Schlafen. Zwischendrin wird natürlich genossen, gestaunt und sicherlich auch mal geflucht. Aber dafür brauche ich glaube ich recht wenig.
Die Zeit wird es zeigen und ich werde hier berichten, was sich als absolut nützlich oder eher unbrauchbar erwiesen hat!
Nun allerdings zum eigentlichen Thema : Die Vorbereitung.
Wie oben bereits angedeutet, verlief diese Phase der Reise recht beiläufig. Ich habe mir gedanken gemacht, was ich brauche - was ich WIRKLICH brauche.
- Reisepass
- Impfungen (Ja, in einige Länder darf man nur mit bestimmten Impfungen einreisen!)
- ein Fahrrad
DAS waren oder sind die grundlegenden Sachen für mich..
Also habe ich mich als aller erstes um diese Sachen gekümmert.
Da mein Reisepass abgelaufen war, habe ich einen neuen beantragt (mit extra Seiten ;P)
Durch eine Reise nach Afrika hatte ich bereits die Gelbfieber Impfung, daher habe ich nur noch einmal Tetanus, Polio usw auffrischen lassen. Und schon war ich mit dem Thema Impfungen durch..
Beim Fahrrad gestaltete es sich etwas schwieriger..
Wie teuer darf's sein? Welche Marke? Was für eine Ausrüstung / Ausstattung? Wo wirds gekauft? ..Was ist wenn..?

Fragen über Fragen! Umso glücklicher bin ich, dass ich mit der Fahrradhandlung Willert 2.0 einen kompetenten und lösungsorientierten Ansprechpartner gefunden habe!
Nach langen Gesprächen, vielen Ideen und etlichen Stunden, die ins Land gezogen sind, habe ich ich endlich eine Entscheidung treffen können. Letztendlich ist es das Brandmeister Tour von Contura / Hartje geworden. Ein solides und verhältnismäßig einfaches Fahrrad - OHNE Elektro Antrieb! :D
Jetzt hatte ich also ein Fahrrad zu meiner Idee der Fahrradreise. Es lag also nahe, weiter an dieser Idee festzuhalten. So organisierte ich mir also nacheinander und eher nebenbei einen internationalen Führerschein, ein Zelt, Schlafsack, Isomatte, ne Kamera, ein Regenponcho, einen Becher, einen Multifuel Kocher und ganz andere tolle Sachen, die ich in einem kommenden Beitrag gerne bis ins Detail aufliste!
Das würde wahrscheinlich den Rahmen dieses Eintrages sprengen und das ist auch gar nicht Sinn der Sache gewesen.
Vielmehr möchte ich damit andeuten, dass ich die Vorbereitungsphase eher als beiläufig erachte. Klar hat man immer wieder Momente - besonders jetzt zum Ende hin - an denen man über alles mögliche nachdenkt. Allerdings ist es nicht so schwierig und kompliziert wie viele denken!
- Wer das eine Will, muss das andere mögen. -
Vielleicht kam es mir auch nur so beiläufig vor, da es einfach Spaß gemacht hat?! Es hat Freude gemacht zu recherchieren, zu überlegen und irgendwie hats auch Spaß gemacht zu kaufen..und vor allem auszupacken!
Das Kohle dabei drauf geht ist klar..zumindest wenn man sich Neue / Neue Gebrauchte Sachen aneignen muss. Wer große Investitionen meiden kann, ist hier also gesegnet!
Vorbereitungsphase = Sparphase !
Geld ist natürlich auch ein wesentlicher und sehr wichtiger Punkt in der Vorbereitung. Sparen was das Zeug hält! Dies ist mir ehrlich gesagt nicht so gut gelungen, wie ich es mir vorgenommen habe, jedoch bin ich mit dem jetzigen Kontostand ganz zufrieden..
Mehr geht immer, weniger aber auch.
Ich habe einfach versucht alle Ausgaben so gering wie möglich zu halten. Fahrgemeinschaften zu bilden, Verträge gekündigt, Sachwerte verkauft usw.
Die Möglichkeiten sind vielfältig - man muss nur die Augen offen halten und die Chancen nutzen, die einem das Leben bietet.
Abschließend möchte ich nur sagen, dass ich allen Menschen in meinem Umfeld sehr dankbar bin, die mich bis hierher unterstützt haben. Tatsächlich wäre es ohne diese Personen um ein vielfaches schwieriger gewesen oder gar kaum möglich.
Unterstützung in dieser Etappe ist enorm wichtig! Auch wenn es den Menschen im Umfeld vielleicht nicht so gut mit dieser Idee geht, sollten sie Dich und das Unterfangen glauben.
Ich für meinen Teil habe sehr viel Positives erfahren und bin glücklich darüber!
Es macht diesen und wahrscheinlich alle weiteren Abschnitte leichter!
Alles Beste,
Johannes


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